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Campervan mieten in Australien — 15 Tipps, die dir keiner verrät

Campervan mieten in Australien — 15 Tipps, die dir keiner verrät

10 minGanzjährig (je nach Region)

Tipps 1–2: Führerschein & Linksverkehr

Tipp 1: Internationaler Führerschein — hol ihn VOR der Reise

Du brauchst einen internationalen Führerschein für Australien. Hol ihn vor der Abreise beim ADAC, ÖAMTC oder der zuständigen Behörde. Kosten: ca. 16€. Er ist nur zusammen mit dem deutschen Führerschein gültig.

Klasse B reicht für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen — das deckt 95% aller Miet-Campervans ab.

Tipp 2: Linksverkehr meistern

Ja, in Australien fährt man links. Die ersten Stunden sind ungewohnt, aber keine Panik!

  • Hol den Camper am Nachmittag ab, wenn weniger Verkehr ist
  • Fahr die ersten 30 Minuten auf ruhigen Nebenstraßen
  • Merke dir: Fahrer sitzt immer zur Straßenmitte
  • Kreisverkehre: Im Uhrzeigersinn fahren (entgegen Deutschland)
  • Blinker und Scheibenwischer sind vertauscht — das passiert jedem!

Tipps 3–5: Geld sparen

Tipp 3: Vergleiche IMMER die Preise

Die Preisunterschiede zwischen Anbietern sind enorm — bis zu 60% für das gleiche Fahrzeug! Nutze CamperCompare, um über 20 Anbieter mit einem Klick zu vergleichen.

Tipp 4: 10% Rabattcode nutzen

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Tipp 5: Kreditkarten-Versicherung prüfen

Viele deutsche Kreditkarten (DKB Visa, Barclays, Amex Platinum, ADAC Plus) decken die Mietwagenkasko automatisch ab. Das kann dir $400–$800 an Versicherungszusatzkosten sparen! Ruf vor der Reise bei deiner Bank an und lass es dir schriftlich bestätigen.

Tipps 6–8: Fahrzeugtipps

Tipp 6: Fahr kleiner als du denkst

Die meisten Paare buchen einen 4-Berth und stellen fest, dass ein 2-Berth völlig reicht. Kleinere Fahrzeuge sind:

  • $50–$80/Tag günstiger
  • Leichter zu fahren und zu parken
  • Verbrauchen weniger Sprit (8–10 vs. 14–16 L/100km)

Tipp 7: Checke den Camper bei Übernahme gründlich

Dokumentiere JEDEN Kratzer und jede Delle mit Fotos und Videos. Mach das bei Tageslicht. Prüfe:

  • Alle Schränke (lose? kaputt?)
  • WC-Spülung und Wassertank
  • Gasherd und Gasflaschenventil
  • Kühlschrank (funktioniert er auf 12V und 240V?)
  • Safe (Passwort notieren!)

Tipp 8: Tanke IMMER rechtzeitig

Besonders im Outback können die Entfernungen zwischen Tankstellen 300–500 km betragen. Regel: Tanke bei halbem Tank. Nimm auf abgelegenen Strecken einen Reservekanister mit.

Tipps 9–11: Camping & Übernachten

Tipp 9: Lade WikiCamps oder CamperMate herunter

Diese Apps sind Gold wert. Sie zeigen dir:

  • Alle Campingplätze (bezahlt und kostenlos)
  • Bewertungen anderer Reisender
  • Preise, Ausstattung, Fotos
  • Dump Stations für Abwasser
  • Kostenlose Trinkwasser-Stationen

WikiCamps kostet einmalig ca. $8 — die beste Investition deiner Reise!

Tipp 10: Mische Holiday Parks und Free Camps

Spar-Strategie: Übernachte 2–3 Nächte auf kostenlosen Rest Areas, dann 1 Nacht im Holiday Park zum Duschen, Wäschewaschen und Aufladen. So halbierst du die Campingkosten.

Tipp 11: Koche im Camper — meistens

Lebensmittel in Australien sind teuer (ähnlich wie in Deutschland), aber Restaurants sind 3–4x teurer. Koche 80% der Mahlzeiten selbst und gönn dir 1–2 Mal pro Woche ein Restaurant. Aldi und Woolworths sind die günstigsten Supermärkte.

Tipps 12–14: Sicherheit & Outback

Tipp 12: Outback-Regel Nr. 1 — Bleib beim Fahrzeug

Falls du eine Panne im Outback hast: NIEMALS das Fahrzeug verlassen und zu Fuß Hilfe suchen! Dein Camper bietet Schatten, Wasser und ist für Rettungsteams leichter zu finden als eine Person.

Tipp 13: Kängurus bei Dämmerung

Fahre nach Möglichkeit nicht bei Dämmerung oder nachts. Kängurus sind in den Morgen- und Abendstunden aktiv und springen oft vor Fahrzeuge. Road Trains (30+ Meter lange LKWs) fahren nachts mit hoher Geschwindigkeit.

Tipp 14: Sonnenschutz nicht unterschätzen

Die UV-Strahlung in Australien ist deutlich stärker als in Europa. Immer eincremen (LSF 50+), auch bei bewölktem Himmel. Ein Sonnenbrand kann den Urlaub schnell ruinieren.

Tipp 15: Der wichtigste Tipp zum Schluss

Plane weniger Kilometer, als du denkst

Australien ist riesig. Berlin nach Moskau ist kürzer als Sydney nach Perth. Plane maximal 300–400 km pro Tag ein, idealerweise weniger. Die besten Erlebnisse passieren an den Stopps dazwischen, nicht auf dem Highway.

Die goldene Regel: Lieber weniger Orte ausgiebig erleben als viele Orte nur im Vorbeifahren sehen.

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Häufige Fragen